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Logistikstandort Österreich in der Region stärken und als Handelsdrehscheibe ausbauen

© ZV vlnr: IV Vize Generalsekretär Peter Koren, ÖBB Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä, Präsident Zentralverband Spedition & Logistik Wolfram Senger-Weiss

Zentralverband entwickelt gemeinsam mit Prof. Kummer (WU Wien) Logistik 4.0 Management Certificate.

Die Generalversammlung des Zentralverband Spedition & Logistik 2016, die am vergangenen Freitag in der Industriellenvereinigung, im Haus der Industrie, stattgefunden hat und bei der Unternehmer und Topmanager der österreichischen Logistik- und Speditionsbranche zusammengetroffen sind, widmete sich unter anderem den Themen „nationale Logistikallianzen“ und „regionale Logistiknetzwerke“. In einer Podiumsveranstaltung, die bereits am Donnerstagabend im Haus des Meeres stattfand, diskutierten Vertreter der benachbarten Logistikverbände aus Ungarn, Slowakei und Slowenien unter der Leitung des ZV Präsidenten Wolfram Senger-Weiss über gemeinsame Ziele und Interessen und mögliche gemeinsame Lobbyingthemen in Brüssel. In einer zweiten Diskussionsrunde wurden Allianzen und Synergien zur Förderung des österreichischen Industrie- und Logistikstandortes erläutert. Prominente Podiumsgäste waren dabei, ebenfalls unter der Moderation von Zentralverbandspräsident Senger-Weiss, ÖBB Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä und IV Vize Generalsekretär Peter Koren.

Logistikdrehscheibe als Chance für den Standort

„Der österreichische Logistikstandort hat viel anzubieten, sowohl als Drehscheibe für Zentral-, Südost-, Osteuropa und Asien, als auch durch das weit über die Landesgrenzen hinaus geschätzte Know-how heimischer Spediteure. Beim Vermarkten von „Logistics Made in Austria“ gibt es aber noch viel zu tun“, so Wolfram Senger-Weiss, Präsident des Zentralverband Spedition & Logistik.

Logistik 4.0 Management Certificate

Die Logistikbranche befindet sich, wie andere Branchen auch in einer Phase starker Veränderungen. Industrie 4.0 und Logistik 4.0 sind in aller Munde. Um dazu das nötige Rüstzeug zu haben, wurde im ZV Ressort Supply Chain Management, unter der Führung von Peter Umundum (Vorstand Österreichische Post AG), eine High Level Ausbildung für Logistik 4.0 angestoßen. Gemeinsam mit dem Logistikexperten, Prof. Sebastian Kummer (Wirtschaftsuniversität Wien) wurde ein konkretes Programm für ein Wochenendseminar ausgearbeitet und vorgestellt. „Unser Ziel ist es, die Chancen, die diese elektronische Revolution birgt, für unsere Branche fruchtbar zu machen. Dafür brauchen wir Führungskräfte mit der Zusatzkompetenz Logistik 4.0“, so Umundum. Prof. Kummer will mit diesem Ausbildungstool Logistikunternehmen auf die kommenden Herausforderungen bestmöglich vorbereiten: „Gemeinsam mit dem Zentralverband ist es gelungen, ein praxisorientiertes Logistik 4.0 Management Certificate, mit hochrangigen Vortragenden zusammenzustellen. Diese Entwicklungen finden rasant statt, wer dabei Erfolg haben möchte muss jetzt Wissen dazu aufbauen“.

Österreich unter den Top 10 der Logistikstandorte

Nachdem Österreich 2014 beim Logistik Performance Index der Weltbank als Logistikstandort nur mehr auf Platz 22 landeten, ist es 2016 gelungen mit Platz 7 wieder unter die Top 10 zu kommen. „Ein wichtiger Achtungserfolg, der der Leistung und Qualität der österreichischen Logistikunternehmen gerecht wird. Als Interessensvertretung sind wir bemüht, die Stärken der österreichischen Logistikbranche aktiv zu positionieren und Allianzpartner zu finden“, so Senger-Weiss.

Zentralverband: Interessensvertretung und Service

Der Zentralverband Spedition & Logistik hat sich als unabhängige und verkehrsmittelneutrale Interessensvertretung und Lobbyinginstitution auf lokaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene, mit einer starken Mitgliederservicekomponente, positioniert. Seit 2015 ist der Zentralverband Mitglied der CLECAT (European Association for Forwarding, Transport, Logistics and Customs Services) um die Brancheninteressen der heimischen Logistik in der EU bestmöglich zu positionieren. Daneben vertritt der Zentralverband auch die internationalen Logistikorganisation FIATA (International Federation of Freight Forwarders Associations).
Inhaltliches Herzstück des Verbandes sind seine 9 Ressorts. Diese reichen von Landverkehre Europa, über Seefracht und Luftfracht bis hin zu Green Logistics und Recht und Versicherung. Dort werden aktuelle Branchenthemen von Fachleuten aus den Mitgliedsunternehmen ehrenamtlich erarbeitet. „Gemeinsam mit den in allen Bundesländern aktiven Landesgruppen, wurden in über 40 Sitzungen die Interessen, Anliegen und Probleme der Branche diskutiert. Die Ergebnisse dienten als Grundlage für die Lobbying- und Öffentlichkeitsarbeit“, so Oliver Wagner, Geschäftsführer des Zentralverbandes am Rande der Generalversammlung.

Erster österreichischer Branchenreport Spedition & Logistik

Tue Gutes und sprich darüber. Das war die Motivation für den ersten Branchenreport Spedition & Logistik. Um die Speditionsbranche und Ihre zentrale Rolle für den heimischen Wirtschaftsstandort einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und auch die Tätigkeit des Verbandes professionell darzustellen, wurde, unter tatkräftiger Mitwirkung der Ressorts, der erste österreichische Branchereport Spedition & Logistik herausgegeben.

„Mit diesem Branchenreport wollen wir mehr Licht auf die zentrale Rolle der heimischen Logistikbranche werfen. 2017 soll diese erfolgreiche Art der Öffentlichkeitsarbeit fortgesetzt und ein weiterer Branchereport publiziert werden“, so Wagner abschließend. Report Online: www.spediteure-logistik.at

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