ZV Spedition & Logistik begrüßt Unterstützung von BM Reichhardt zur Stärkung des Logistikstandortes
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ZV Spedition & Logistik begrüßt Unterstützung von BM Reichhardt zur Stärkung des Logistikstandortes

Präsident Friesz: „Programm der neuen Regierung muss Logistik-Fokus beinhalten“

©APA/Hans Punz

Wien - Der Zentralverband Spedition & Logistik begrüßt ausdrücklich die heute veröffentlichte Grundsatzpositionierung des Arbeitsausschuss Logistik und auch seine positive Bewertung durch Herrn Bundesminister Andreas Reichhardt. Das Papier macht deutlich, wie entscheidend der Faktor Logistik für den künftigen Erfolg des Wirtschaftsstandortes Österreich ist. Nicht zuletzt deshalb muss das Programm der kommenden Bundesregierung der Logistik und ihren Rahmenbedingungen ausreichend Bedeutung beimessen.

Grundsatzpositionierung ist wichtiger Schritt - Politik muss Chancen erkennen

Zentralverband-Präsident Alexander Friesz: „Österreich liegt, auch logistisch, im Herzen Europas, mit einem traditionell starken Fokus auf Zentral- und Osteuropa und einem immer stärkeren Asientransportaufkommen. Wir haben es 2018 laut Weltbank-Index zum weltweit viertbesten Logistikstandort gebracht. Unsere Verkehrsinfrastruktur ist in weiten Teilen besser als die unserer Nachbarländer. Die Speditionen und Logistikunternehmen sind im internationalen Vergleich besonders innovativ und erfolgreich. Wollen wir diese herausragende Position nicht verspielen, müssen die Themen der Grundsatzpositionierung in der kommenden Legislaturperiode mit Nachdruck angegangen werden. Eine entsprechende Aufnahme ins kommende Regierungsprogramm wird deshalb erfolgskritisch sein.“

Herausforderungen: Logistikflächen, 5G, Bildung

Insbesondere müsse endlich eine bundesweite Regelung für die Widmung von Logistikflächen gefunden werden. Der für alle Branchen und Sektoren zukunftsentscheidende Ausbau der 5G-Infrastruktur werde ebenso entscheidend sein, wie die Förderung digitaler Kompetenzen in Bildung und Ausbildung, weil Österreich nur so die Potenziale einer digitalen Transformation nützen kann, anstatt aufs Abstellgleis zu geraten. Besonders einsetzen wird sich der Zentralverband auch in Zukunft für die im Sinne der internationalen Wettbewerbsfähigkeit unumgänglichen Modernisierung des Zollstandortes.

Intelligente Logistik zum Schutz der Umwelt

Ein weiteres entscheidendes Thema ist die Einbindung relevanter Branchen in die Erstellung des Nationalen Energie- und Klimaplans 2020. Friesz: „Logistik kann ein Hebel zur Lösung der Klimaherausforderung sein. Wir als Branche, die sich täglich in Theorie und Praxis mit diesem Thema auseinandersetzt, sollten deshalb unser Wissen und unsere Kompetenz in die Lösungs- und Entscheidungsfindung einbringen können.“ Die vielfältigen Handlungsmöglichkeiten würden von digital basierten Innnovationen bis zur in Österreich längst überfälligen Verbesserungen im Bereich Aerodynamik bei LKW reichen, auch hier brauche es aber ein Ineinandergreifen von Wirtschaft und Politik.

Friesz weiter: „All diese Themen sind nicht Selbstzweck, sie stehen für die Zukunft von 11.000 Unternehmen, in Summe 400.000 Beschäftigte und jährlich 8,6 Milliarden Euro direkter Wertschöpfung.“

Der Zentralverband bekennt sich auch dazu, die gemeinsam mit dem BMViT geborene Marke „Austrian Logistics“ verstärkt zu positionieren und so das Thema Logistik gemeinsam mit anderen Verbänden und Markenpartnern einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Für eine erfolgreiche Fortsetzung des eingeschlagenen Weges sei auch wesentlich, dass der vor wenigen Jahren etablierte Arbeitsausschuss Logistik und der Logistikbeauftragte im BMViT bestehen bleiben und als Schnittstellen zwischen Wirtschaft und Politik weiter aufgewertet werden.

Anbei finden Sie die Presseaussendung des BMViT:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20191126_OTS0092/bmvit-logistik-als-nachhaltiger-wirtschafts-und-jobmotor

 

 

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