Landverkehre Europa
18.02.2026
Tirol will auch 2026 Schwerverkehr-Kontrolldruck hoch halten
Innsbruck - In Tirol soll auch 2026 der Schwerverkehr-Kontrolldruck auf den Straßen hoch gehalten werden. So wird heuer abermals an 150 Tagen ein mobiler Prüfzug für technische Checks im Einsatz sein sowie neuerlich ein "engmaschiges Kontrollnetz" bestehend aus Polizei, Land und Asfinag aufgespannt sein. Das geschehe auch vor dem Hintergrund von 68.000 registrierten Verstößen und Übertretungen im Jahr 2025, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung des Landes.
Die "enorme Transitbelastung in Tirol" mache "einen anhaltenden Kontrolldruck dringend notwendig", betonte Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) dazu. Schließlich stellten Verstöße wie etwa "mangelhafter technischer Zustand oder die Nichteinhaltung von Ruhezeiten" ein Sicherheitsrisiko dar, strich Mattle außerdem heraus. "Der Schwerverkehr in Tirol unterliegt strengen Regeln, an die sich alle halten müssen", erklärte Tirols Landeshauptmann.
"Lkw auf Herz und Nieren überprüfen"
Der mobile Prüfzug der Asfinag sei überaus wichtig, um den "Kontrolldruck weiterhin hoch zu halten", betonte Verkehrslandesrat René Zumtobel (SPÖ). Auf seinen Antrag hin werde dieser nach Beschluss der schwarz-roten Landesregierung neben den bereits fixierten 112 Tagen weitere 38 Tage und somit wieder 150 Tage unterwegs sein. "Dieser kommt in ganz Tirol zum Einsatz, um den technischen Zustand von Lkw auf Herz und Nieren zu überprüfen", sagte Zumtobel. "Bei 2,4 Millionen Transit-Lkw, die 2025 alleine am Brenner gezählt wurden, ist es ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit auf Tirols Straßen, mangelhafte Fahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen", führte der Landesrat aus.
Der mobile Prüfzug der Asfinag und die technischen Prüfer des Landes in Zusammenarbeit mit der Polizei kontrollieren jährlich um die 4.000 Lkw, hieß es. 2025 investierte die Polizei 87.000 Arbeitsstunden. Von den 68.000 festgestellten Übertretungen seien
13.587 Übertretungen beispielsweise in den Bereich "technische Mängel" gefallen, 35.500 waren Übertretungen bei "Sozialvorschriften", also etwa in Bezug auf Lenk- und Ruhezeiten.
Bildtitel: Straßentransportinspektion in den Tiroler Alpen
Bildquelle: ChatGBT