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  • Schnell Analyse: Industriestrategie 2035

Landverkehre Europa

19.01.2026

Schnell Analyse: Industriestrategie 2035

Logistik- und Infrastruktur in der Industriestrategie Österreich 2035 

Kurzbewertung

Die Strategie enthält nun:

  • Logistik namentlich als Standortfaktor
  • Formelle Logistikstandortstrategie
  • Multimodalen Güterverkehr als Kernziel
  • Investitionszusagen für Schiene und Straße
  • Lade- und Depotinfrastruktur für Logistikflotten
  • Genehmigungsbeschleunigung für Infrastruktur
  • Digitale Infrastruktur für Logistikprozesse

Deutlich mehr Logistikbezug als in früheren Industriestrategien.


Logistik explizit als Standortfaktor genannt

Seite 74 – „Infrastrukturhub Österreich 2035“

„Unternehmen siedeln sich bevorzugt dort an, wo sie auf eine zuverlässige Energieversorgung, eine schnelle Anbindung an Verkehrs- und Logistiknetze sowie eine leistungsfähige digitale Infrastruktur zurückgreifen können.“

Einordnung im Dokument:

Kapitel Infrastruktur, Mobilität & wirtschaftliche Resilienz – strategische Standortargumentation.

Politische Relevanz:

Logistik wird hier namentlich als Standortfaktor definiert – eine der stärksten Textstellen für Deine Argumentation im Stakeholder-Prozess. 


Logistikstandortstrategie explizit erwähnt

Seite 107 – Abstimmung mit anderen Strategien 

„Für ausgewählte Themen wurden eigene Strategien verankert – insbesondere […] Logistikstandortstrategie.“

Einordnung:

Vernetzung der Industriestrategie.

Politische Relevanz: 

Institutionelle Verankerung des Logistikstandorts als eigene strategische Säule. 


Österreich als europäischer Mobilitäts- und Logistikhub / Multimodaler Güterverkehr 

Seite 76 – Verkehrsträgerübergreifender Güterverkehr & Logistikknoten

„Wir wollen Österreich zu einem wesentlichen europäischen Mobilitätshub und Technologieführer im Herzen Europas machen. Ein gut ausgebautes, verkehrsträgerübergreifendes Infrastrukturnetz ermöglicht klimafreundlichen Güterverkehr auf der Schiene, der Straße, zu Wasser und in der Luft. Es stärkt die Anbindung industrieller Zentren an nationale und internationale Märkte. Moderne Infrastrukturprojekte in Kombination mit Digitalisierung und dem Ausbau multimodaler Umschlagplätze verbessern Effizienz, Kapazität und Zuverlässigkeit im Güter- und Personenverkehr.“

Einordnung im Dokument:

Kapitel Infrastruktur, Mobilität & wirtschaftliche Resilienz – strategische Leitlinie.

Politische Relevanz:

Klare Anerkennung von:

  • Multimodalität
  • Logistikknoten / Umschlagplätze
  • Güterverkehr über alle Verkehrsträger
  • Logistik als Effizienz- und Standorthebel.

Ladeinfrastruktur & Depotinfrastruktur (relevant für Lkw-Flotten)

Seite 77 – Emissionsfreie Infrastruktur

„Der Ausbau der emissionsfreien Infrastruktur mit starkem Fokus auf E-Mobilität […] umfasst den Aufbau von Infrastruktur an Depots sowie die Beschleunigung des Ausbaus und die Ausrollung von Ladeinfrastruktur entlang von Verkehrswegen.“

Einordnung im Dokument:

Mobilitätsmaßnahmen.

Politische Relevanz: 

Direkter Bezug zu Logistikdepots, Flotten, Korridoren.


Straße / ASFINAG – Kapazität und Wirtschaftsstandort

Seite 77 – Fortführung ASFINAG-Bauprogramm

„Gezielte Investitionen in strategische Autobahn- und Schnellstraßenprojekte sind ein wesentlicher Beitrag zu einer sicheren, leistungsfähigen und nachhaltigen Verkehrsinfrastruktur sowie zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts durch Investitionsimpulse und verbesserte Verkehrsanbindungen.“

Einordnung im Dokument:

Maßnahmen Mobilität.

Politische Relevanz:

Legitimation für Straßenkapazitäten als Bestandteil funktionierender Logistikketten. 


Schienengüterverkehr – explizite Förder- und Investitionszusage

Seite 76 – Fortführung ÖBB-Rahmenplan „Der ÖBB-Rahmenplan wird fortgeführt. […] Investitionen und Förderungen im Bereich Schienengüterverkehr sind ein wichtiger Beitrag zur Sicherstellung einer modernen und konkurrenzfähigen Infrastruktur. Europäische Synergien (CEF) werden bestmöglich genutzt.“

Einordnung im Dokument:

Maßnahmenblock Mobilität.

Politische Relevanz:

Schienengüterverkehr ist ausdrücklich als Förderpriorität genannt – nicht nur Personenverkehr.


Automatisierte Mobilität – auch für Güterverkehr

Seite 76 – Automatisierter Güterverkehr

„Ein realer Showcase mit Fokus auf Personen- und Güterverkehr demonstriert österreichische Lösungs- und Technologiekompetenz. […] Ein Implementierungsprogramm für automatisierte Mobilität soll die Skalierung ermöglichen.“

Einordnung:

Innovationsmaßnahmen Mobilität.

Politische Relevanz: 

Öffnung für automatisierte Logistikprozesse.


Genehmigungsbeschleunigung für Infrastrukturprojekte (zentrale Umsetzungsbasis)

Seite 74 – One-Stop-Shop, UVP, digitaler Tiefbauatlas

„Wir beschleunigen Verfahren für Infrastrukturprojekte […] durch One-Stop-Shops, Erleichterungen im UVP-G sowie einen digitalen Tiefbauatlas.“

Einordnung:

Infrastrukturmaßnahmen.

Politische Relevanz:

Hebel zur Beschleunigung von Logistik- und Verkehrsprojekten.


Digitale Infrastruktur entlang Verkehrsachsen

Seite 76 – Breitband / Glasfaser entlang Korridoren

„Ausbau schneller Internetverbindungen auch im ländlichen Raum und entlang von Verkehrsachsen.“

Einordnung:

Digitalisierung im Mobilitätskapitel.

Relevanz:

Grundlage für digitale Logistik, Telematik, Plattformlösungen.


PDF: Comeback-Leistung-Wettbewerb-Zuversicht_ Industriestrategie2035

 

Bildtitel: Logistikstrategie 2035 in Österreich

Bildquelle: ChatGBT

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