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  • Wien setzt große Hoffnungen in das Lastenfahrrad

Green Logistics

21.03.2017

Wien setzt große Hoffnungen in das Lastenfahrrad

Wien - Wien wächst - und das wirkt sich auch auf das Transportaufkommen aus. Um hohe Abgaswerte oder Verkehrschaos zu vermeiden, setzt die Stadt große Hoffnungen in den nicht motorisierten Sektor. Denn vor allem im innerstädtischen Bereich könne das Lastenfahrrad viele Fahrten, die bisher mit dem Auto erledigt werden, ersetzen, sagte Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) am Montag.

Anlass für das Pressegespräch war der nachfolgende Auftakt der zweitägigen Europäischen Fahrradlogistik-Konferenz, für welche Wien heuer als Gastgeberstadt fungiert. Fachleute aus der Logistiksparte präsentieren im Museumsquartier Neuigkeiten in Sachen urbaner Gütertransport. Allein in die Donaumetropole zögen jährlich 30.000 bis 40.000 Menschen, dazu kommt ein starkes Plus bei Paketzustellungen durch den Online-Handel. "Man stelle sich vor, alle Logistikfahrten würden mit dem Pkw zurückgelegt", verwies Vassilakou auf drohende Staus und Verschlechterung der Luftqualität.Deshalb müsse man Konzepte umstellen. So hat sich die Stadt vorgenommen, bis 2030 den gesamten Wirtschaftsverkehr so gut wie CO2-frei abzuwickeln.

Das Potenzial sei jedenfalls - nicht zuletzt dank E-Bikes für längere Distanzen - enorm: Denn laut Mobilitätsagentur können bis zu einem Viertel aller Lieferungen per Cargobike erledigt werden. Im Bereich von dienstlichen Fahrten - also etwa im Handwerkerbereich oder bei der Straßenreinigung - sei es schon die Hälfte und bei Einkaufsfahrten könnten gar bis zu 77 Prozent per Rad erfolgen.

"Eine nachhaltige Stadtpolitik ohne Lastenfahrräder wird es sicher nicht geben", schlussfolgerte Ralf Bogdanski von der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. Positiv sei, dass sich derlei Konzepte - neben den Umwelteffekten - auch wirtschaftlich tragen würden.

Um Lastenräder vermehrt in Wien auf die Straße zu bringen, hat die Stadt Anfang März erstmals eine Förderung aufgelegt. Der Kauf eines Transportfahrrads wird bis zu 1.000 Euro unterstützt, wobei der Fördertopf vorerst mit 200.000 Euro gedeckelt ist. Den Antrag kann man auf www.fahrradwien.at/transportfahrrad stellen. (Schluss) pat (APA)

© DPD

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