Landverkehre Europa
27.11.2017
Anbindung an "Neue Seidenstraße"
Wien - Österreich soll Teil des chinesischen Prestigeprojekts "Neue Seidenstraße" werden und durch den Ausbau des Güterverkehrs nach Asien zum Knotenpunkt zwischen Asien und Europa heranwachsen.
Derzeit läuft die "Neue Seidenstraße" von China nach Osteuropa, entlang der Route befinden sich 19 verschiedene Wirtschaftsräume, darunter China, Russland, Singapur, der Iran und die Türkei. Im Zuge der "Belt and Road Initiative" soll diese Route ausgebaut werden und bis nach Österreich führen. Die Initiative, in die viel Kapital aus China fließt, soll künftig 65 Länder in Asien und Europa umfassen.
Es wird an die neue Bundesregierung appeliert, diesem Projekt höchste Priorität einzuräumen, um Wien als künftige Logistikdrehscheibe zwischen Asien und Europa zu positionieren.
Dafür brauche es allerdings eine umfangreiche Infrastruktur-Offensive. Neben der Errichtung eines Breitspur-Terminals im Raum Parndorf fordert er unter anderem den Ausbau der dritten Piste am Wiener Flughafen und den Bau des Lobautunnels, auch der Wiener Hafen soll ausgebaut werden.
Großes "Zusatzpotenzial" im asiatischen Wirtschaftsraum mit der Bahnindustrie als starkem Faktor wird erwartet, "eine Riesenchance" für die österreichische Wirtschaft (Schluss) tha (APA/ZV)