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Landverkehre Europa

26.01.2018

Brenner-Transit - Italienische Frächter gegen Korridormaut

Rom/Bozen/Innsbruck - Der italienische Frächterverband Conftrasporto kritisiert das Bekenntnis für eine Korridormaut auf der Brennerstrecke der Euregioländer Tirol, Südtirol und Trentino. Conftrasporto-Präsident Paolo Ugge warnte vor negativen wirtschaftlichen Folgen, die nicht unterschätzt werden dürften. 

"Niemand bestreitet die Notwendigkeit von Maßnahmen zum Umweltschutz. Diese müssen jedoch vernünftig sein und das Ziel verfolgen, den Gütertransport von der Straße auf die Schiene verlegen. Dabei müssen die wirtschaftlichen Aspekte berücksichtigt werden", so Ugge in einer Presseaussendung. 

Ugge hatte erst vor kurzem die Pläne für eine sogenannte "Lkw-Dosierung" kritisiert. "Österreich versucht es wieder einmal, den Lkw-Verkehr am Brenner zu reduzieren. Doch diese Forderung ist unannehmbar, denn sie stellt eine Beschränkung des freien Güterverkehrs in Europa dar", so Ugge. Er drängte den italienischen Verkehrsminister Graziano Delrio, sich entschlossen gegen die Tiroler Forderung zu wehren, da sie den europäischen Prinzipien klar widerspreche. 

Die Korridormaut soll noch vor der italienischen Parlamentswahl Anfang März vereinbart werden. Die Mautgebühren für den Brennertransit sollen an andere Alpentransitstrecken angepasst werden, betonten die Landeshauptmänner der drei Euregioländer kürzlich. 

Tirol lässt Kritik kalt

Tirols LHStv. und Verkehrslandesrätin Ingrid Felipe (Die Grünen) hat sich von der Kritik gegen die geplante Korridormaut unbeeindruckt gezeigt. "Wir haben etwas richtig gemacht, wenn die Frächter wettern", sagte Felipe im Rahmen der Landespressekonferenz in Innsbruck.

"Große Transporteure, die Transporte als eine Art rollendes Lager sehen, werden mit der Korridormaut sicher keine Freude haben", konkretisierte die Verkehrslandesrätin. "Wir müssen definitiv nach Alternativen suchen und unnötigen Verkehr vermeiden", meinte Felipe weiters. Natürlich gehe es aber auch darum, die regionale Wirtschaft nicht über die Maßen zu belasten, so Felipe. 

"Wir pochen auf die Korridormaut", betonte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP). "Wir müssen den Umwegtransit verhindern und die Verlagerung auf die Schiene forcieren", so Platter. "Die Korridormaut wird von den Euregioländern Tirol, Südtirol und Trentino jedenfalls akzeptiert", wies Platter auf die aus seiner Sicht "historische Entscheidung" vom Montag hin.

Als weitere Maßnahmen zur Lkw-Reduktion nannte Platter etwa die Lkw-Blockabfertigungen. "Wir werden diesen Weg im Jahr 2018 fortsetzen", erklärte Platter. Zur Verbesserung der Situation investiere des Land Tirol beispielsweise 50.000 Euro in dauerhafte Infrastruktur in Kufstein und plane 20 bis 30 weitere Blockabfertigungen. "Das ist zweifellos EU-konform", sagte er in diesem Zusammenhang. Ein längerfristiges Ziel sei außerdem eine Lkw-Obergrenze und die Annäherung an die Tiroler Lkw-Maut auf der gesamten Strecke von München bis Verona. (Schluss) tha (APA).

©APA

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