Zentralverband Spedition & Logistik
  • Über uns
    • Wer wir sind
    • Organigramm
    • FIATA
    • CLECAT
    • Code of Conduct
  • News
  • Ressorts
    • Landverkehre Europa
    • Luftfracht
    • Seefracht
    • KEP
    • Green Logistics
    • Supply Chain Management
    • Gefahrgut Safety
    • Zoll
    • Recht und Versicherung
  • Mitglieder
    • Vorteile für Mitglieder
    • Mitgliederliste
  • Services
  • Young Logistics Award
 Image
  • NEWS
  • Landverkehre Europa
  • CSU-Chef Söder bringt europäische Klima-Maut ins Gespräch

Landverkehre Europa

09.07.2019

CSU-Chef Söder bringt europäische Klima-Maut ins Gespräch

München - CSU-Chef Markus Söder setzt nach dem Scheitern der deutschen Pkw-Maut auf eine europaweit einheitliche Regelung. "Klar ist, dass die Maut in dieser Form vom Tisch ist. Wir müssen schauen, wie wir diesen Flickenteppich in eine bessere Form bringen", sagte der bayerische Ministerpräsident vor einer Sitzung des CSU-Parteivorstands in München.

Dabei könne helfen, eine Maut in Verbindung mit den Klimazielen zu bringen. Damit könne sie nicht nur Autobahnen betreffen, sondern etwa auch Ballungszentren. "Am Ende brauchen wir eine europaweite Lösung. Kleinstaaterei ist der völlig falsche Ansatz.

Deutschland habe nun mit Luxemburg, dem Kosovo und Zypern gemeinsam, dass der Autobahnbau rein steuerfinanziert sei, sagte Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). Er warnte davor, dass der Ausfall der eingeplanten Mauteinnahmen Straßenprojekte im Milliardenvolumen gefährde. "Das bewegt uns jetzt." Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Pkw-Maut lasse der Regierung wenig Spielraum. "Das Urteil ist leider an vielen Stellen sehr klar", sagte Scheuer.

Der Verkehrsminister hatte die Verträge mit den ausgewählten Mautbetreibern Kapsch TrafficCom und CTS Eventim unmittelbar nach dem Urteil gekündigt. Sie könnten nun Schadenersatzforderungen für ihre Vorleistungen stellen. Scheuer wollte sich zu den finanziellen Folgen nicht äußern. "Es wäre völlig spekulativ, Zahlen in die Welt zu setzen." Die vom Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" genannten Forderungen von 300 Millionen Euro seien "völlig an den Haaren herbeigezogen".

Scheuer will dem Verkehrsausschuss zu den Folgen des Maut-Urteils des EuGH Bericht erstatten. Zu Forderungen der Opposition, die Verträge mit Kapsch und Eventim offenzulegen, äußerte er sich vorsichtig. Zwar erlaubten die Verträge eine Offenlegung "in bestimmter Form", sie enthielten aber auch Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse. "Der Bund darf jetzt nicht vertragsbrüchig werden." Sonst drohten Schadenersatzforderungen. (Schluss) pat (APA/ag)

©APA (dpa)/Peter Kneffel

Newsletter Anmeldung

Keine Meldungen verpassen. Abonnieren Sie den kostenlosen ZV Newsletter und bleiben Sie laufend informiert!

Kontakt

Wir sind gerne für Sie da!

Servicetelefon

+43 1 512 35 38

Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden und profitieren.

Quicklinks

  • Über uns
  • News
  • Ressorts
  • Mitglieder

Kontakt

Nikolsdorfer Gasse 7-11/1
1050 Wien

T. +43 1 512 35 38
zvspediteure-logistik.at

  • Impressum
  • AGB
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Cookies