Landverkehre Europa
06.02.2019
Frächter fordern von Rom Einsatz gegen Tirols Lkw-Fahrverbote
Bozen - Nach der Aufregung in Südtirol über den Ausnahmezustand auf der Brennerautobahn (A22) haben Italiens Frächter abermals ihre Regierung aufgerufen, sich gegen die Tiroler Lkw-Fahrverbote zu wehren. Diese machen sie für das Chaos verantwortlich.
Andrea Manfron, Direktor des Frächterverbands FAI, stellte die Rechtmäßigkeit der von Tirol "auferzwungenen Lkw-Fahrverbote" infrage. "Die Ereignisse bezeugen wieder einmal, wie fragil unser für die italienische Wirtschaft so lebenswichtiges Alpen-Verkehrssystem ist."
Zudem kritisierte der FAI-Direktor, dass einige - zum Großteil ausländische - Fahrer die ohnehin bereits angespannte Lage erschwert hätten, indem sie sich nicht an die einfachsten Sicherheitsregeln bei Schneefall gehalten hätten. "Wenige Fahrzeuge, die sich nicht an die Regeln gehalten haben, haben der großen Mehrheit der Reisenden große Unannehmlichkeiten beschert", so Manfron. (Schluss) mit/wim/af/gu (APA).