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Landverkehre Europa

24.09.2019

Fürs Klima muss fossiler Sprit-Einsatz um ein Drittel sinken

Hof bei Salzburg/Fuschl/Wien/Brüssel - In elf Jahren darf in Österreich nur noch ein Drittel weniger fossiler Treibstoff in die Autotanks, damit die Klimaschutz-Ziele erreicht werden. Das sagte Verkehrsminister Andreas Reichhardt bei der "energy2050"-Tagung des Verbund in Fuschl (Salzburg). Bis 2030 müssten die Gesamtemissionen des Verkehrssektors von 23,6 Millionen Tonnen auf rund 15 Mio. t im Jahr sinken.

Diese Herausforderung sei groß, denn die Mobilität sowohl bei Privaten als auch im Gütertransport werde weiter zunehmen. Bis 2050 solle die Mobilität fossilfrei sein, so der Ressortchef. Der Anteil des Verkehrs an den gesamten heimischen Treibhausgasemissionen hat 2017 rund 29 Prozent betragen (inklusive der dem CO2-Zertifikatehandel unterworfenen Sektoren) und 46 Prozent der Non-ETS-Emissionen, erinnerte er.

Es müsse in den Öffentlichen Verkehr investiert werden und der Gütertransport von der Straße auf die Schiene verlagert werden - "dafür investieren wir pro Jahr 2 Mrd. Euro, wir werden das auf 2,5 Mrd. im Jahr steigern", so der Minister. Hier sei er eher ein Anhänger einer Politik von Anreizen und nicht von Verboten. Für den Güterbereich heiße das "Rollende Landstraße" (RoLa), Förderungen oder die eine oder andere Regulierung. 

Im Individualverkehr sehe er zwei Stoßrichtungen, nämlich in der Weiterentwicklung der Antriebstechnologien und bei Sprit. Bei den Antrieben bedeute das E-Mobilität und Wasserstoff, bei den Kraftstoffen Übergangslösungen wie Bio-LNG, Biokraftstoffe bis hin zu Wasserstoff. Zudem müssten Kraftstoffe aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt werden. "Derzeit stehen wir bei den Erneuerbaren nur bei 33 Prozent, wir müssen bis 2030 auf rund 50 Prozent kommen." Es seien daher "Leuchttürme" bei Wasserstoff, Biomethan sowie Forschung und Entwicklung (FE) initiiert worden. 

Wasserstoff sei ein hervorragender Energiespeicher und könne helfen, Stromüberangebote zu nutzen. Besonderes Augenmerk sollte dem Anlegen von großen Wasserstoffspeichern geschenkt werden, forderte der Minister für Verkehr, Innovation und Technologie. Und er erinnerte an die derzeit größte Wasserstoff-Pilotanlage Österreichs ("H2Future"), die derzeit gemeinsam von voestalpine, Verbund und Siemens erreichtet wird. "Das zeigt das Potenzial der Industrie." 

In der Mobilität werde Wasserstoff vor allem bei Flotten wie Lkw und Bussen eine Rolle spielen, teils auch bei der Bahn. Im Individualverkehr werde es Richtung direkte Elektrifizierung und E-Fuels gehen, angesichts der hohen Energiedichte gebe es auch im Flugverkehr Anwendungsmöglichkeiten. Ein Projekt, dem Reichhardt hohes Potenzial zubilligt, ist die biochemische Erzeugung von umweltschonendem Methan, indem oberirdisch mit Ökostrom erzeugter Wasserstoff in 1.000 Metern Tiefe verpresst wird, den methanogene Mikroorganismen in Methan umwandeln - hier sei die EVN-Tochter RAG federführend, erinnerte der Ressortchef. 

In Summe gehe es ihm um "Standortpolitik mit Hausverstand und Verantwortung", betonte der Minister. Er sei davon überzeugt, dass sich eine nachhaltige Standortpolitik rechne. Ob auch Österreich - wie Deutschland - ein eigenes "Klimakabinett" brauchen könne, sei eine hochpolitische Frage, die eine gesamte Regierung entscheiden müsse, sagte der Ressortchef auf eine Publikumsfrage. Ob das überhaupt der richtige Weg sei, ließ er offen: Das sei "eher ein Schlagwort", ehe man nicht Kompetenzen und Budget kenne. (Schluss) pat (APA).

©APA (Archiv/Symbolbild)/HANS PUNZ

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