Landverkehre Europa
12.07.2017
Güterbeförderer fahren in Richtung 1.500 Euro Mindestlohn
Wien - Für die etwa 30.000 Beschäftigten im Güterbeförderungs- und Kleintransportgewerbe gibt es ab 2020 einen kollektivvertraglich fixierten Mindestlohn von 1.500 Euro monatlich.
Dies teilten der Vize-Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Karl Dürtscher, und Arbeitgebervertreter Christian Freitag am Dienstag mit.
"Wir haben uns mit den Arbeitgebern darauf geeinigt, das Mindestgehalt stufenweise anzuheben, mit Jahresbeginn 2020 wird es in der Branche kein Mindestgehalt unter 1.500 Euro geben", betonte Dürtscher. "Mit dieser Einigung haben wir ein tragfähiges Ergebnis sowohl im Konzessionierten- als auch im Kleintransport-Gewerbe für die Angestellten erreicht", ergänzte Freitag. Der Stufenplan bis 2020 helfe den Betrieben im Hinblick auf entsprechende Planungssicherheiten.
Weiters kamen die Sozialpartner überein, bei den Kollektivvertragsverhandlungen 2018 über eine Verlängerung des Durchrechnungszeitraums und der täglichen Normalarbeitszeit auf zehn Stunden zu verhandeln. (Schluss) kre/gru (APA).