Landverkehre Europa
03.04.2020
Italiens Transportbranche beklagt Riesenverluste
Rom - Die italienische Transportbranche beklagt Riesenverluste wegen des Lockdowns. Der Umsatzrückgang von Speditionsunternehmen rangiere zwischen 60 und 90 Prozent, beklagte der Frächterverband Conftrasporto in einer Presseaussendung.
Viele große Kunden von Speditionsfirmen kündigten eine Verzögerung bei den Zahlungen von bis zu zwölf Monaten an. Dies verursache Liquiditätsprobleme bei den Transportfirmen, berichtete der Verband.
Wegen der Grenzkontrollen sei der internationale Verkehr außerdem zum Großteil zum Erliegen gekommen. "Frächter verkehren hauptsächlich im Rahmen des eigenen Landes", berichtete der Vizepräsident von Conftrasporto Paolo Ugge. Sollte die Regierung nicht sofort Stützungsmaßnahmen für die Branche beschließen, könnte es zu Streiks kommen, die den Lkw-Verkehr in Italien ganz zum Erliegen bringen könnte.(Schluss) mit/phs/cs (APA).