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  • Lkw-Blockabfertigung in Tirol: Staus in Bayern möglich

Landverkehre Europa

27.09.2017

Lkw-Blockabfertigung in Tirol: Staus in Bayern möglich

Innsbruck - Das Land Tirol will am 4. und 27. Oktober, jeweils den Wochentagen nach dem Tag der deutschen Einheit bzw. dem Nationalfeiertag, im Rahmen eines Pilotprojekts eine Lkw-Blockabfertigung bei Kufstein-Nord testen. Zunächst soll der Schwerverkehr verlangsamt werden, er könne jedoch auch ganz angehalten werden, meinte Verkehrspolizei-Chef Markus Widmann. Dies könnte zu Staus in Bayern führen.

Im vergangenen Jahr hätten am 27. Oktober teilweise 600 Lkw pro Stunde die Grenze bei Kufstein passiert. Durch die Blockabfertigung soll die Anzahl auf 250 bis 300 pro Stunde begrenzt werden, erklärte Bernhard Knapp, Leiter der Abteilung Verkehr, am Dienstag.

Die deutschen Behörden seien über die Maßnahmen informiert. Als Drohgebärde in Richtung der deutschen Nachbarn, um sie zu einem Einlenken bei der von Tirol seit langem geforderten Korridormaut zu bewegen, wollte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) die Blockabfertigung nicht verstanden wissen."Es ist eine Hilfsmaßnahme, wir müssen uns selbst schützen, sonst ist die Versorgungssicherheit nicht mehr gewährleistet", sagte Platter im Gespräch mit Journalisten in Innsbruck.

Deutschland zeige jedoch "null Interesse" daran, die Lkw-Maut anzuheben. Hier stoße man nur auf taube Ohren, beklagte Platter. Die Maut betrage vom Brenner bis Kufstein 88 Cent pro Kilometer, während sie von Rosenheim bis Kufstein nur 16 Cent bzw. von Verona bis zum Brenner 17 Cent betrage. Dadurch sei der Brenner-Korridor um vieles billiger, als eine Fahrt über die Schweiz oder Frankreich.

Bei der Blockabfertigung soll auf der Inntalautobahn (A12) in Fahrtrichtung Süden bei Kufstein-Nord ein sogenannter "Checkpoint"eingerichtet werden, an dem der Lkw-Verkehr verlangsamt bzw. erforderlichenfalls zum Stillstand gebracht wird. Dadurch soll ein möglichst homogener Verkehrsfluss auf der Inntal- und der Brennerautobahn (A13) gewährleistet werden.

Wie sehr sich die Blockabfertigung auf den Verkehrsfluss in Deutschland auswirken werde, sei noch nicht eindeutig abschätzbar, meinte Widmann. "Wir wissen auch noch nicht, wie die Wirtschaft auf die Ankündigung reagiert", sagte der Polizist. Man erwarte jedoch seitens der Frächter bereits präventiv Umplanungen.Auslöser für die Maßnahme sind die am Pfingstsamstag gemachten Erfahrungen. An diesem Tag kam es zwischen Kufstein und dem Brenner zu einem Verkehrskollaps und der gesamte Verkehr im Inntal zum Erliegen. (Schluss) tha (APA)

© APA

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