Landverkehre Europa
27.11.2017
Platter macht weiter Druck wegen Transit-Verkehr
München - Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) hat bei der Generalversammlung der EU-Strategie für den Alpenraum (EUSALP) in München weiter Druck beim Thema Transit-Verkehr in Tirol gemacht. Platter forderte gegenseitige Solidarität der EUSALP-Regionen ein. Der Verkehr müsse sich solidarisch über alle Alpenübergänge aufteilen, meinte der Landeschef.
Zudem müsse die Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene vorangebracht werden. Einmal mehr forderte der Landeshauptmann eine grenzüberschreitende Korridormaut von München nach Verona.
"Langfristig muss es unser Ziel sein, eine Belastbarkeitsgrenze für unsere Straßen zu definieren. Bis solche Maßnahmen möglich sind, werden wir als Notmaßnahme weiter Lkw-Blockabfertigungen in Tirol durchführen," stellte Platter klar.
In Tirol sei die Verkehrs- und Versorgungssicherheit durch die Transit-Belastung nicht mehr sichergestellt. An die 2,2 Millionen Lkw werden dieses Jahr über den Brenner fahren. Deshalb werde Tirol unter seinem EUSALP-Vorsitz ab Jänner 2018 das Thema Verkehr und Mobilität in den Mittelpunkt rücken. (Schluss) pat (APA)