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Landverkehre Europa

24.02.2026

Straßentransport dominiert weiter Güterverkehr in Italien

Rom - Im italienischen Güterverkehr bleibt der Straßentransport weiterhin dominant. Nach Angaben des Statistikamts Istat wurden 2024 insgesamt 1,205 Milliarden Tonnen Güter befördert, davon 92,1 Prozent auf der Straße und 7,9 Prozent auf der Schiene.

Der Bericht zeigt, dass der Anteil des Transportmodus je nach Art der Beförderung unterschiedlich ist: Für den internationalen Verkehr wird häufiger die Schiene genutzt, während im Binnenverkehr der Straßentransport überwiegt. Innerhalb Italiens entfielen 96,8 Prozent der beförderten Tonnen auf die Straße.

Zahl der aktiven Bahnlinien nach Liberalisierung gestiegen

Geografisch konzentriert sich der Transport, sowohl auf Schiene als auch auf Straße, hauptsächlich auf Norditalien, wo 56,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erzeugt werden und der Großteil der Industrie angesiedelt ist. Von dort stammen rund 82 Prozent der per Bahn und 68,2 Prozent der per Lkw transportierten Güter.

Im Rahmen des Green Deal und der Strategie für intelligente und nachhaltige Mobilität ist Italiens Ziel, bis 2030 mindestens 30 Prozent der Güter, die über Distanzen von mehr als 300 Kilometern transportiert werden, von der Straße auf Schiene oder Wasserwege zu verlagern. Experten halten das Ziel jedoch für unrealistisch.

Historisch war der Schienengüterverkehr Italiens bis 2004 vom Staatsunternehmen Ferrovie dello Stato dominiert. Mit der Marktöffnung stieg die Zahl der aktiven Bahngesellschaften von 16 im Jahr 2004 auf 24 im Jahr 2024.

 

Bildquelle: APA/DPA-ZENTRALBILD/PATRICK PLEUL

Bildtitel: Die Straße dominiert weiter

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