Zentralverband Spedition & Logistik
  • Über uns
    • Wer wir sind
    • Organigramm
    • FIATA
    • CLECAT
    • Code of Conduct
  • News
  • Ressorts
    • Landverkehre Europa
    • Luftfracht
    • Seefracht
    • KEP
    • Green Logistics
    • Supply Chain Management
    • Gefahrgut Safety
    • Zoll
    • Recht und Versicherung
  • Mitglieder
    • Vorteile für Mitglieder
    • Mitgliederliste
  • Services
  • Young Logistics Award
 Image
  • NEWS
  • Landverkehre Europa
  • TU Graz und Magna nahmen neuen Fahrsimulator in Betrieb

Landverkehre Europa

04.02.2026

TU Graz und Magna nahmen neuen Fahrsimulator in Betrieb

Graz/Wien/Aurora - Einen Fahrsimulator, der das Fahrerlebnis äußerst realistisch abbildet, wurde am Mittwoch an der TU Graz vorgestellt. Die TU Graz und das Mobilitätsunternehmen Magna haben das "Advanced Driving Simulation Center" am Institut für Fahrzeugtechnik offiziell in Betrieb genommen. Die hochdynamische Bewegungsplattform soll Forschung und Innovation im Bereich von Fahrdynamik und -komfort, autonomem Fahren und der E-Mobilität ermöglichen, erklärten Vertreter von TU Graz und Magna.

Laut TU Graz handelt es sich um einen europaweit einzigartigen Fahrsimulator. Das Cockpit wird über sechs bewegliche Streben gesteuert und kann für die im Simulator sitzende Testperson Fahrzeugbewegungen in alle Richtungen sowie, Heben, Senken, Drehen und Neigen des Fahrzeugs präzise nachbilden. Mit dem technischen System, können verschiedene Fahrzeuge, Fahrwerks- und Reifen-Setups wie auch unterschiedliche Fahrerassistenzsysteme (ADAS) realitätsnah getestet und optimiert werden.

Die Latenzzeit - die Zeit zwischen Signalabgabe und Reaktion - erfolge innerhalb von drei bis vier Millisekunden. Das ermögliche ein sehr realistisches Fahrgefühl und senke zugleich die "Bewegungsübelkeit" mit der Testpersonen immer wieder kämpfen, auf ein Mindestmaß. Die Anschaffungs- und Installationskosten wurden von Magna übernommen - sie bewegen sich im Bereich von mehr als zwei Millionen Euro - der laufende Betrieb des Centers wird von der TU Graz finanziert.

Innovationspartnerschaft

TU-Rektor Horst Bischof betonte, dass das Advanced Driving Simulation Center ein Ergebnis der langjährigen Innovationspartnerschaft von Magna und der TU Graz sei: "Es ist das Tüpfelchen auf dem I der Kooperation", so der Rektor. Er hob die besondere Bedeutung des Centers hervor: Mit dem Fahrsimulator verfüge man in Graz nun über eine "europaweit einzigartige Forschungsinfrastruktur", die den Automobil- und Mobilitätsstandort Österreich nachhaltig aufwerte.

Magna wird das Center am Campus in der Inffeldgasse in Entwicklungsprojekten mit internationalen Automobilherstellern nutzen und möchte damit im Innovationen im Rahmen von Forschungsprojekten am Standort vorantreiben. "Wir können hier innovative Produkte schneller auf den Markt bringen", sprach Martin Peter, Vice President Magna Vehicle Engineering, die Herausforderung der Autohersteller an, ihre Entwicklungszeiten drastisch zu verkürzen, um am internationalen Markt mit chinesischen Unternehmen mitzuhalten. "Wir können China Speed", so Peter.

Severin Stadler, der als Leiter für FE seitens Magna verantwortlich für die Umsetzung des Zentrums ist, führte die wichtigsten Einsatzbereiche des Simulationszentrums an: Etwa die Optimierung und Abstimmung von Fahrwerk und Reifen verschiedener Fahrzeugtypen in Entwicklungsphasen - weit bevor echte Fahrzeugprototypen zur Verfügung stehen. "Mit dem neuen Simulator wollen wir forschen und mit globalen Kunden zusammenarbeiten", hob Peter das Prinzip, dass die Einrichtung für alle wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Partner offen ist, hervor.

Selbst feinste Vibrationen simulierbar

Für den wissenschaftlichen Betrieb des Centers ist Arno Eichberger zuständig. Er leitet zugleich das Institut für Fahrzeugtechnik. Eichberger unterstrich, dass mit dem neuen Simulator die Lücke zwischen theoretischer Fahrzeugmodellierung und realer menschlicher Wahrnehmung der Testfahrer geschlossen werde.

"Es erlaubt uns, Fahrzeugstudien durchzuführen, deren Ergebnisse exakt mit den physikalischen Gegebenheiten der realen Welt übereinstimmen", so Eichberger.

Mit einer Frequenz von über 100 Hertz kann der Simulator laut Eichberger selbst feinste Vibrationen, die von unterschiedlichen Straßenbelägen ausgehen, übertragen. Dies sei insbesondere für die Optimierung von Elektrofahrzeugen essenziell, da Insassen solche Vibrationen wegen fehlender Motorgeräusche viel stärker wahrnehmen als bei Verbrennerautos. Mit Virtual-Reality-Systemen werden verschiedene Fahr- und Verkehrssituationen fotorealistisch simuliert. Sie sollen auch eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen hin zu autonomen Fahrzeugen spielen.

Zwischen der TU Graz und Magna besteht seit dem Jahr 2004 eine enge Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Entwicklung. Im Rahmen des gemeinsamen Programms "MATURE" (Magna TU Graz Research) wird speziell im Bereich automatisiertes Fahren sowie virtuelle Produktentwicklung, Validierung und Produktion kooperiert.

 

Bildquelle: ChatGBT

Bildtitel: Fahrersimulator im Forschungslabor der TU Graz

Newsletter Anmeldung

Keine Meldungen verpassen. Abonnieren Sie den kostenlosen ZV Newsletter und bleiben Sie laufend informiert!

Kontakt

Wir sind gerne für Sie da!

Servicetelefon

+43 1 512 35 38

Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden und profitieren.

Quicklinks

  • Über uns
  • News
  • Ressorts
  • Mitglieder

Kontakt

Nikolsdorfer Gasse 7-11/1
1050 Wien

T. +43 1 512 35 38
zvspediteure-logistik.at

  • Impressum
  • AGB
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Cookies