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Seefracht

03.03.2020

Coronavirus - Deutsche Seehäfen befürchten Folgen

Wilhelmshaven/Bremerhaven - Die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie dürften sich in absehbarer Zeit auch in den Häfen von Wilhelmshaven und Bremerhaven bemerkbar machen. Zwar seien die konkreten Folgen für den Seehandel mit China noch unklar.

Aber:"Sicher ist, dass es Auswirkungen haben wird", sagte Bremenports-Sprecher Holger Bruns. Belastbare Daten dazu gebe es noch nicht.Im JadeWeserPort in Wilhelmshaven ist nach Angaben des Terminalbetreibers Eurogate derzeit noch nichts zu spüren. Aber mit Blick auf gestrichene Schiffsabfahrten in Asien sei das wohl nur eine Frage der Zeit, betonte Eurogate-Sprecher Steffen Leuthold.

Eine Prognose über das Ausmaß könne er noch nicht geben.

Eines der größten chinesischen Logistikunternehmen investiert rund 100 Millionen Euro im JadeWeserPort. Bis 2021 will China Logistics, eine Tochter des Staatsunternehmens China Chengtong Holding Group (CCT), in Deutschlands einzigem Container-Tiefwasserhafen ein Logistikzentrum für den Umschlag chinesischer Waren errichten.

Für die bremischen Häfen hat China seit Jahren eine hohe handelsstrategische Bedeutung. Die Volksrepublik ist nach den USA und vor Russland der zweitwichtigste Handelspartner des kleinsten Bundeslandes. Nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) rechnen mehrere Branchen in den kommenden Wochen mit Engpässen bei Lieferungen aus Fernost, unter anderem Elektro, Automobil, Pharma und Papier. 

Der Präsident der Europäischen Handelskammer in China, Jörg Wuttke, hält die wirtschaftlichen Folgen durch den neuartigen Coronavirus für "weit krasser als die meisten vermuten". "Mich erreichen Hilfeschreie aus allen Ecken", sagte Wuttke der Zeitung "Die Welt". Bisher unterschätzt werden demnach die Folgen für die Versorgung in Deutschland. Allein die großen Reedereien Cosco und Maersk hätten in den vergangenen vier Wochen jeweils 70 Containerschiffe nicht auslaufen lassen. Da die Schiffe sechs Wochen unterwegs seien, kämen derzeit zwar immer noch Schiffe aus China an, "schon bald werden aber sehr viel weniger ankommen, dann werden in Europa etliche Produkte knapp werden", sagte der Handelskammer-Chef.

Dies dürfte ab März besonders die Pharmabranche treffen, aber auch andere Bereiche.

Der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft, Gabriel Felbermayr, forderte vor diesem Hintergrund ein generelles Umdenken.

Die Manager müssten umdenken und die Wertschöpfungsketten wieder verkürzen, damit diese robuster würden, sagte Felbermayr am Mittwoch im Deutschlandfunk. Produktionen müssten wieder nach Europa zurückverlagert werden. (Schluss) tha (APA/dpa).

©APA (AFP)

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