Seefracht
12.02.2021
Hafen Triest hielt Auswirkungen der Pandemie 2020 in Grenzen
Triest - Der Hafen Triest hat zwar die negativen Auswirkungen der Pandemie auf den internationalen Handel zu spüren bekommen, konnte diese jedoch in Schranken halten. Der Hafen schloss 2020 mit 776.000 umgeschlagenen Standardcontainern (TEU) ab, was einem Rückgang von zwei Prozent gegenüber dem Jahr davor entspricht.
Insgesamt wurden im abgelaufenen Jahr 54 Millionen Tonnen Waren umgeschlagen, was einem Minus von 13 Prozent entspricht, wie die Triester Hafenbehörde am Freitag in einer Presseaussendung mitteilte. 8.000 Züge fuhren im vergangenen Jahr vom Hafen ab - das waren um 17 Prozent weniger als 2019. "Trotz der Konjunktur vermitteln uns die Ergebnisse 2020 das Bild eines gesunden Hafens. Natürlich wird es noch dauern, bis wir wieder auf Zahlen wie vor der Pandemie zurückkehren", kommentierte der Präsident der Hafenbehörde Triest, Zeno D'Agostino das Ergebnis.
Auch zu Zeiten der Pandemie sei es zu internationalen Investitionen im Hafen gekommen. Der Freihafen Triest wurde 1719 unter dem österreichischen Kaiser Karl VI. erbaut. Später wurde er von dessen Tochter Maria Theresia erweitert, die ihn zum Hafen des österreichisch-ungarischen Kaiserreichs weiterentwickelte. Der Hamburger Hafenlogistikkonzern HHLA unterzeichnete vergangenen September ein Abkommen zum Einstieg ins Kapital der Gesellschaft, die die Logistikplattform verwaltet. (Schluss) mit/kre (APA).