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Seefracht

11.11.2016

HHLA sieht Talsohle bei Containerumschlag durchschritten

Hamburg - Der Hamburger Hafenkonzern HHLA sieht die Talsohle bei seinem Containerumschlag durchschritten. Zwar sei dieser von Jänner bis September 2016 mit 4,9 Millionen Standardcontainern (TEU) noch um 2,1 Prozent unter dem Vorjahreswert gelegen, es zeigte sich nach Angaben des Unternehmens vom Donnerstag im Jahresverlauf jedoch ein Aufwärtstrend.

Nach einem Mengenrückgang im ersten Halbjahr wurde im dritten Quartal wieder ein Anstieg von 5,6 Prozent verglichen mit dem Vorjahresquartal verzeichnet. Als Grund für die Erholung nannte die HHLA am Donnerstag eine Zunahme des Zubringerverkehrs (Feeder) zwischen Hamburg und Russland sowie einen höheren Containerumschlag am HHLA-Terminal im ukrainischen Odessa. Zudem legte der Containertransport im Bereich Intermodal - dem Hinterlandverkehr mit Zügen und Lastwagen - weiter zu. Der Umsatz des Segments ging um 1,2 Prozent auf 512,7 Mio. Euro Millionen Euro bis Ende September zurück,

Der Umsatz des börsennotierten Teilkonzerns Hafenlogistik stieg nach neun Monaten marginal auf 847,5 Mio. Euro, der Betriebsgewinn kletterte zugleich um 3,7 Prozent auf 115 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr rechnet die HHLA bei stabilem Umsatz im Konzern mit einem Betriebsgewinn in einer Spanne zwischen 150 und 160 Mio. Euro.

Bisher hatte das Management 115 bis 145 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Hauptgrund für die höhere Prognose ist, dass Kosten von knapp 15 Mio. Euro für die Sanierung der Projekt- und Kontraktlogistik durch die Auflösung eines Mietvertrages in gleicher Höhe ausgeglichen wurden. (Schluss) pat (APA/dpa/ag.)

©APA (dpa)/Daniel Bockwoldt

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